3 Monate auf der Kinder- und Jugendfarm PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Stephie Grabs   

3 Monate auf der Kinder- und Jugendfarm oder

Auf der Farm bewegt sich was!

 

Der Sommer verabschiedet sich und die ersten Herbstboten hinterlassen schon ihre Spuren in der Landschaft. Die Schule hat wieder begonnen und ich habe das Gefühl, dass alle wieder so langsam im „Alltag“ angekommen sind.

Die zwischen 5 und 50 Besuchern schwankende Zahl des Regelbetriebs in den Sommerferien, hat sich mittlerweile bei ca. 35 Besuchern pro Tag des Regelbetriebes eingependelt. Zusätzlich zu den „Farm-Kids“ kommen nun auch zwei Hortgruppen aus Rödermark freitags für 2 Stunden mit ca. 30 Kindern auf die Farm. Zwei weitere Kindergärten und eine Gruppe der Helene-Lange- Schule haben Interesse daran bekundet, ebenfalls die Farm besuchen zu kommen.

Erfreulich ist auch, dass immer mehr Eltern von jüngeren Kindern ihre Freizeit auf der Farm verbringen. Ob Picknick neben dem Sandkasten, Stockbrot am Lagerfeuer oder bei der Gartenarbeit, es gibt einiges zu entdecken und zu lernen. Mittlerweile sind ungefähr 10 Kinder von 1 bis 5 Jahren regelmäßig zu Besuch und helfen mit, wo es ihnen möglich ist.

An den letzten zwei Wochenenden waren zum Teil bis zu 60 Personen (Kinder, Eltern, Mitglieder, Nicht-Mitglieder, Farm-Vorstand) auf der Farm. Mit großer Begeisterung stürzen sich die Kids auf neu eingetroffene Ytong Steine, beliebte Motive sind die Comic Figur „Sponge Bob“ oder „Herzen“ in allen Größen. Ein neuer Schuppen wird im Moment von einigen „älteren Jungs“ zu einer Schrebergarten-Laube umgebaut und zwei von ihnen wurden in das Rasenmähen eingewiesen . Diese haben dann in das Stück Wiese mit dem hohen Gras ein Labyrinth-Wegesystem gemäht. In einem weiteren „kooperativen Projekt“ restaurieren drei Jungen einen alten maroden Bollerwagen zu einem Rennfahrer-Ufo.

Das Dach der größeren Holzhütte wurde an mehreren Wochenenden mit Dachpappe gedeckt, damit es nicht rein regnet. Der „Matschbereich“ nimmt auch langsam Gestalt an, obwohl der Boden sich den Kindern gegenüber sehr garstig verhält. Doch Dank tatkräftiger Väter, welche mit echter Manpower das Fitnessstudio mit der Spitzhacke tauschen, geht’s auch an dieser „Baustelle“ voran.

Wir haben nun auch eine Digitalkamera gespendet bekommen, sodass es ab sofort immer die schönsten oder lustigsten Bilder des vergangenen Wochenendes auf der Homepage zu betrachten gibt.

 

Mein Fazit nach 3 Monaten Farmbetrieb könnte nicht positiver sein. Die Kinder haben Spaß, entfalten eine beeindruckende Kreativität und knüpfen neue Freundschaften. Mittlerweile gibt es einen festen Stamm bestehend aus ca. 20 Kindern und Jugendlichen, welche jede Chance nutzten, um auf die Farm zu kommen. Erweiterte Öffnungszeiten, besonders unter der Woche am Nachmittag sind gewünscht.

 

An dieser Stelle möchte ich den Farm-Kids sagen wie großartig sie sind, dem Vorstand sowie den engagierten Mitgliedern meinen hochachtungsvollen Dank für ihre tolle Unterstützung aussprechen und auch jenen Menschen danken welche „im Vorbeigehen“ Geräte- und Werkzeugspenden abgeben.

In diesem Sinne freue ich mich auf einen schönen Herbst und eine kreative, gemeinsame Zukunft mit Euch oder Ihnen allen zusammen auf unserer Kinder- und Jugendfarm!

 

 

Stephanie Grabs

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 19. September 2009 um 22:00 Uhr